Tag 2 – mit dem BMW i3 nach Aachen

Nachdem der kleine i3 kostenlos und vom netten Procter&Gamble Pförtner bewacht an einer TankE der RheinEnergie hier in der Nähe übernachten durfte, machten wir heute – zum zweiten Tag mit unserem BMW i3 – einen Ausflug von Köln in unsere alte Heimatstadt Aachen.

Aussichtsplattform Indemann am Tagebau Inden

Unterwegs an der A4 befindet sich unweit des Braunkohlekraftwerks Weisweiler die nette Aussichtsplattform “Indemann” (abends sehr cool beleuchtet) mit Blick über die Region und in den Tagebau Inden inkl. Informationszentrum, Kinderspielplatz und Minigolf. Also (bei gutem Wetter) eine sehr nette Ladestation (Steckbrief – RWE Station Indemann Parkplatz) mit vielen Möglichkeiten für den Zeitvertreib (leider waren Betriebsferien). Wo der Strom dieser Ladestation herkommt ist wohl klar, bilanziell ist es zwar Ökostrom, aber dann wird der Kohlestrom eben in den Niederlanden verbraucht und verdrängt dort leider flexible und saubere Gaskraftwerke vom Markt…aber das ist eine andere Geschichte (EEG, CO2-Zertifikate, etc.). Da ich noch nicht ganz mit der Kombination BMW i3 und RWE Ladestation klar komme, haben wir dann unfreiwillig eh nicht geladen.

Indemann

Indemann

Endlich eine erfolgreiche DC-Schnellladung

In Aachen – wo wir unser Studentenleben verbracht haben – konnten wir Dank den Stadtwerken Aachen und ladenetz.de dann innerhalb von 30 Minuten mit 20 kW an einem Triple-Charger (Steckbrief – HIT Schnellladestation Krefelder Straße) die Ladung für den Rückweg sichern. Anders als erwartet hatte der Lader nur 20 statt 50 kW, aber im HIT-Markt nebenan mit Bäcker gibt es alles was das Herz begehrt. Und immerhin hat im Gegensatz zu gestern alles reibungslos funktioniert (gleiches Stationsmodell von ABB). Die Ladung konnte sowohl mit der ladenetz-Karte als auch mit einer “The New Motion” Karte gestartet werden.

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Aachen schleppt Verbrenner an Ladestationen ab

In der Inndenstadt durften wir dann Zeuge werden, dass es in Aachen schon gut vorwärts geht mit der Elektromobilität. An der Ladestation Theaterplatz war ein Ladepunkt von einem Verbrenner zugeparkt und noch ein Parkplatz für uns frei. Direkt als wir dort drauf fuhren, kam erst ein interessierter Smart ED vorbei und keine 2 Minuten später wollte auch noch ein VW e-Up laden. Beide mussten vorerst leider ohne Ladung weiterfahren. Als wir dann schon ein paar Meter zu Fuß in Richtung Innenstadt unterwegs waren, kam plötzlich eine Politesse mit Abschleppwagen zur Ladestation. Der falsch parkende Verbrenner wurde tatsächlich abgeschleppt! Auf Nachfrage erfuhr ich, dass in Aachen abgeschleppt wird, wenn beide Parkplätze einer Ladestation zugeparkt sind. So konnten am Ende dann doch noch alle drei E-Fahrzeuge laden. Der VW e-Up stand 500m weiter an der nächsten Ladestation am Elisenbrunnen (eigentlich nur für E-Roller!) und als wir zurück kamen, war der Smart ED neben uns am laden.

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Auch wer noch kein eigenes Elektrofahrzeug besitzt: In der gesamten Städteregion stehen an einigen Ladestationen elektrische Smarts des CarSharing-Anbieters cambio zur flexiblen Ausleihe bereit. Alle CarSharing-Ladestationen bieten zudem einen öffentlichen Ladepunkt (s. Fotos):

Zum Schluss hatten wir noch Zeit für ein kleines Fotoshooting am den cool illuminierten Fraunhofer Instituten auf dem neuen RWTH Aachen Campus.

Weitere Blogbeiträge zum Thema:

Tag 1: Impressionen – Tag 1 mit dem BMW i3

Fazit: FAZIT ZUM TESTWOCHENENDE MIT DEM BMW I3

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